Jedes Kapitel ein Balken
Die Zürcher Bibel 1931 umfasst 66 Bücher mit insgesamt 1189 Kapiteln. Hier steht jedes einzelne davon als schmaler Balken – von Genesis 1 ganz links bis zum letzten Kapitel der Offenbarung ganz rechts.
Die Höhe zeigt die Länge
Jetzt wächst jeder Balken auf die Anzahl seiner Verse. Psalm 119 ragt mit 176 Versen weit heraus, Psalm 117 bleibt mit zwei Versen fast unsichtbar. Auf einen Blick wird sichtbar, wie ungleich die Kapitel verteilt sind.
Querverweise verbinden Stellen
Im Text stehen Fussnoten, die auf verwandte Stellen zeigen. In Jesaja 54:9 heisst es: „Gleich den Tagen Noahs ist mir diese Zeit: wie ich geschworen, dass die Wasser Noahs nicht mehr über die Erde kommen sollen…“ – mit einem Verweis auf Genesis 9:11, wo Gott nach der Sintflut verspricht, dass „niemals wieder eine Sintflut kommen soll“.
Ein solcher Verweis wird als Bogen zwischen beiden Kapiteln gezeichnet.
Ein ganzes Netz
So verweist die Bibel tausendfach auf sich selbst. Über 10 000 solcher Verbindungen durchziehen den Text – quer durch die Bücher, oft über Jahrhunderte der Entstehung hinweg.
Ein anderer Blickwinkel
Dieselben 1189 Kapitel lassen sich auch anders anordnen: als Raster, in dem jedes Kapitel ein gleich grosses Quadrat ist – Genesis 1 oben links, das letzte Kapitel der Offenbarung unten rechts. Oben links in der Ecke wechselst du die Darstellung.
Filtern nach dem, was dich interessiert
In der linken Box findest du vier Kategorien: Personen, Orte, Zeiten und Wörter. Was du dort anheftest, färbt genau die Kapitel ein, in denen es vorkommt.
Wo sich Dinge treffen
Bis zu vier Einträge gleichzeitig – jeder bekommt eine eigene Farbe. Kommen mehrere im selben Kapitel vor, mischen sich ihre Farben zu einem dunkleren Ton. So springen genau die Stellen ins Auge, an denen sich mehrere Spuren kreuzen.
Leg los
Such dir eine Person, einen Ort, einen Zeitausdruck oder ein Wort – und schau, welches Muster dabei herauskommt.
Oder schau auf die Karte
926 biblische Orte sind geografisch verortet. Auf der Karte siehst du, welche von ihnen durch Querverweise miteinander verbunden sind – ein Netz, das sich von Tarschisch bis Babel spannt.